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Die CLPA kündigt auf der SPS IPC Drives 2017 eine OPC UA Companion Specification für die neue „CSP+ for Machine“-Technologie an

Gemeinsam mit der OPC Foundation hat die CC-Link Partner Association (CLPA) eine OPC UA Companion Specification für die neue „CSP+ for Machine“-Technologie der CLPA angekündigt, die die Implementierung von Industrie-4.0-Applikationen weiter vereinfachen soll.

CSP+ for Machine ist eine Erweiterung der bereits existierenden „CSP+“-Spezifikation (Control & Communication System Profile) der CLPA, die durch eine Beschreibung aller Geräteprofile in einem CC-Link-IE- oder CC-Link-Netzwerk eine einfache Netzwerkkonfiguration und -wartung ermöglicht. Die CSP+-Technologie ist bereits etabliert und bietet eine einfache Drag&Drop-Netzwerkkonfiguration mithilfe von CSP+-Dateien, die von CLPA-Partnern zur Verfügung gestellt werden. Auf diese Weise lassen sich Gerätebibliotheken komfortabel erstellen. Die jetzt angekündigte Companion Specification geht noch einen Schritt weiter, indem sie es im Wesentlichen ermöglicht, ganze Maschinen auf diese Weise zu handhaben. Das heißt, komplexe Anlagen können jetzt so behandelt werden, als handle es sich um ein einzelnes Gerät. Dieser Komplexitätsabbau erleichtert die Erfassung wichtiger Prozessdaten ganz erheblich.

Mit ihrem einzigartigen offenen Gigabit-Ethernet CC-Link IE und CC-Link IE Field Basic, welches die CC-Link-IE-Kompatibilität auf 100-Mbit-Ethernet-Geräte erweitert, hat die CLPA bereits einen Namen als Technologieführer für Industrie-4.0-Anwendungen. CSP+ for Machine geht konsequent in diese Richtung weiter, indem es den Prozess der Datenextraktion aus Fabriksystemen über den Industriestandard OPC UA vereinfacht. CSP+ for Machine verwendet XML, um eine Vielzahl von Informationen über die Maschine zu liefern: Maschinenspezifikationen, Anwendungssoftware, welche Daten wie zu erfassen sind und die Beziehung zwischen Fabrikdaten und Maschineninformationen. Die meisten Fertigungsstandorte betreiben eine Vielzahl von Prozessanlagen mit unterschiedlichen Technologien. Die neue, auf dem offenen Standard basierende Companion Specification überwindet die Hürden, die heute noch der durchgehenden Transparenz und dem optimalen Prozessmanagement im Wege stehen.

Hierzu Takeshi Tominaga, Global Director der CLPA: „Globale Megatrends wie IIoT, Industrie 4.0 und Made in China 2025 gewinnen für Fertigungsunternehmen immer mehr an Bedeutung. Eine Grundvoraussetzung hierfür ist die Echtzeit-Weitergabe und -Verarbeitung von Fertigungsdaten, damit die erforderliche Transparenz und die Managementoptionen für eine optimierte Produktion gewährleistet sind. Welche Bedeutung wir herbei OPC UA als unterstützender Technologie beimessen, haben wir mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit der OPC Foundation auf der Hannover Messe 2016 demonstriert. Seitdem haben wir intensiv zusammengearbeitet und können nun diese Begleitspezifikation vorlegen. Wir freuen uns sehr, dass wir unser branchenführendes CSP+-for-Machine-Konzept mit OPC UA kombinieren können, um Endanwendern und Maschinenbauern in aller Welt eine überzeugende Lösung anzubieten.“

Thomas Burke, Präsident der OPC Foundation, kommentierte: „Wir arbeiten nun seit mehr als einem Jahr hervorragend zusammen. Für die internationalen Endanwender und Maschinenbauer bedeutet die neue Companion Specification für die CSP+-for-Machine-Technologie, dass ihnen bei der Expansion und Flexibilisierung ihrer Unternehmungen auch weiterhin alle Optionen offen stehen. Der Erfolg bemisst sich im Akzeptanzgrad, und CLPA und OPC Foundation werden mit vereinten Kräften die Industrie einen großen Schritt nach vorne bringen. Wir freuen uns auf die weitere Kooperation, denn wir unterstützen den Gedanken der Industrie 4.0 und die damit verbundenen Initiativen.“

John Browett, General Manager der CLPA Europe, schloss mit den Worten: „Mit ihrer Technologieführerschaft und Industriekooperationen hat die CLPA erfolgreich zur Erhöhung der Performance und zu flexiblen Lösungen für den Echtzeit-Austausch elementarer Prozessinformationen beigetragen. Die neue CSP+ for Machine Companion Specification für OPC UA schließt an die frühere Zusammenarbeit mit PROFIBUS & PROFINET International (PI) an, aus der die Kompatibilität zu PROFINET hervorgegangen ist. Mit OPC UA baut die CLPA ihre Technologieführerschaft weiter aus, und immer mehr Unternehmen erkennen die Möglichkeiten und Chancen, die wir ihnen bieten können.“

Laden Sie hier die CSP+ OPC UA Companion Spezifikation herunter: https://opcfoundation.org/developer-tools/specifications-unified-architecture/cspplusForMachine-opc-ua-companion-specification/

Über die CC-Link Partner Association (CLPA)

Die CLPA ist eine im Jahr 2000 gegründete internationale Organisation, die sich der Förderung und technischen Weiterentwicklung der CC-Link-Familie offener Automatisierungsnetzwerke widmet. Die Schlüsseltechnologie der CLPA ist CC-Link IE, das weltweit erste und einzige offene Gigabit-Ethernet-Protokoll für die Automatisierung und aufgrund seiner konkurrenzlosen Bandbreite die ideale Lösung für Industrie-4.0-Anwendungen. Derzeit hat die CLPA mehr als 2900 Mitgliedsunternehmen weltweit. Ihr Angebot umfasst über 1600 zertifizierte Produkte von 300 Herstellern. CC-Link ist die führende offene Netzwerktechnologie für die Industrieautomatisierung in Asien und gewinnt auch in Europa und auf dem amerikanischen Kontinent immer mehr an Bedeutung.

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